Kinderlieder
Wir leben in einer Welt voller Klänge, Rhythmen, Töne und Melodien. Man sagt, dass das Zuhören, die Teilnahme und die Produktion von musikalischen Ausdrücken angeboren sind, und dass Musik alle menschlichen Dimensionen entwickeln kann. Die Schule kann durch Musik alle menschlichen Dimensionen entwickeln, z. B. den Schwerpunkt auf Melodie und Rhythmus die dem Lied innewohnen legen. Kinderlieder enthalten normalerweise auch starke Akzente/Schläge, die man im Unterricht als Bewegungsanreize gut benutzen kann und Spaß machen. Durch Lieder kann man auch Intervalle und Stille viel besser verstehen und wahrnehmen. Die Musicalita Lieder legen einen starken Fokus auf die natürliche Prosodie des Italienischen, um den Erwerb der Italienischen Sprache zu vereinfachen.
Pädagogische Ziele
Durch die Musicalita Lieder Unterrichtsperlen tauchen wir in sprachliche, musikalische und kulturelle Dimensionen ein, beginnend von einem fast Anfänger Niveau (A1). Dank Bewegung, Spaß, selektiver Aufmerksamkeit, sequenziellem Gedächtnis, persönlichem und kollektivem Engagement, nähern wir uns den Zielen des Projekts: tiefgreifender Spracherwerb und Entwicklung von Hard- und Soft Skills. Zusammenfassend scheint uns klar zu sein, dass das Musicalita Lied auf verschiedenen Ebenen wirksam ist:
- kognitiv: Gedächtnis, Aktivierung beider Gehirnhälften;
- affektiv: Emotionen, Erinnerungen an Momente, Bilder, Selbstwahrnehmung;
- motorisch: sich im Raum bewegen, den Mund bewegen und gut artikulieren, Mimik und Gesten;
- sozial: singen, sich bewegen, tanzen, Gefühle und Ideen miteinander teilen.
Erforschung
Am Anfang unserer Zusammenarbeit war uns klar, dass vieles von der didaktischen Tradition abhängt, die für die verschiedenen Fremdsprachen angewandt wird und die in der unterschiedlichen Lehr- und Lernstile hervorgehoben werden. Wir haben versucht aus dieser Situation hinauszuwachsen, durch laufenden Austausch und durch die ständige Erforschung von Integration und Innovation.
Endkonstrukt
Aus diesem Verfahren entstand das Endkonstrukt, das einerseits ein Fundament für das Liederschreiben ist und andererseits für die Erarbeitung der Unterrichtsperlen brauchbar ist und die sich ausserdem für jede Fremdsprache eignen könnte:
- Multisensorisches Lernen, embodied approach; Klänge und Stimmen (die eigene und die der anderer) erfassen (Hörtraining), sowie Rhythmus, Instrumente, Stile, Geschichten, Emotionen erkennen und einsetzen;
- Kommunikativer, interkultureller Ansatz: Vergleiche mit der eigenen Kultur anstellen (Überwindung von Stereotypen), über sich selbst sprechen, über Gefühle und eigene Erfahrungen (nicht einfach leeres Nachahmen);
- Mehrsprachigkeit: Interkomprehension, Sprachvergleiche, Sprachausleihe erkennen (Endeckendes Lernen; Motivation und Neugierde wecken; Welche sind die Schwierigkeiten des Italienischen für zB. Deutschsprachige Kinder?);
- Gestaltungsprozesse fördern: singen oder playback, musizieren, Darstellungen (Theater), Liedtexte Abänderungen, Responsoriumsformel (call und response); abwechslungsreiches und ansprechendes Repertoire; Lieder, die von Gesten begleitet werden; Improvisationsspiele;
- CLIL: Spannende Felder und Berührungspunkte zwischen Sprachen und Musik identifizieren und verbinden; und in die Kultur der italienischen Schweiz einbetten.
